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Ensen: Bevölkerung fordert Lösung für das Lehrschwimmbecken

Bereits mehr als 1.000 Unterschriften gegen die Schließung, Bürgerinitiative startet Aktionen DEMO am 13.März
In Nettetal wird ein Multifunktionsbecken in einem Schulzentrum, gefördert mit den Mitteln aus "Gute Schule" bzw Kommunalinvestitionsförderungsgesetz binnen 18 Monaten komplett neu gebaut.
Ein trauriges Jubiläum: Seit Anfang März 2019 ist das Lehrschwimmbecken in der Grundschule Hohe Straße aufgrund notwendiger Sanierung dicht. Die Stadtverwaltung weiß keine Antwort auf die Frage, wie es weitergehen soll. Umfang und Sanierungskosten sind nach wie vor nicht bekannt, Unterlagen aus der ehemaligen Stadt Porz nicht mehr auffindbar. Das durch die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln beauftragte Gutachten ist für frühestens Herbst 2020 angekündigt. Was dann folgt, steht in den Sternen. Sofern eine Renovierung zu aufwendig ist, verweist die Stadt auf die geplante Generalsanierung der gesamten Gemeinschaftsgrundschule in rund 10 Jahren. Ob dann ein Lehrschwimmbecken mit eingeplant wird, bliebt zweifelhaft.
Von der Schließung sind nicht nur Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Hohe Straße betroffen, sondern auch insgesamt 22 Sport- und Seniorengruppen, die das Bad für ihre Bewegungsangebote nutzen. Damit sind weitreichende Auswirkungen verbunden: Kinder lernen seltener schwimmen, Vereine verzeichnen dramatische Verluste an Mitgliedern, Senioren müssen auf ein Sportangebot verzichten, das ihre Gesundheit und Beweglichkeit erhalten soll.
Ersatzangebote in anderen Bädern sind nur beschränkt vorhanden. Die Kapazitäten im Lehrschwimmbecken Konrad-Adenauer-Str. in Finkenberg sind bereits ausgeschöpft, das Wahnbad ist derzeit ebenfalls geschlossen, das Schwimmbad bei den Alexianern soll abgerissen werden. Oftmals fällt der Schwimmunterricht entweder ganz aus oder Schülerinnen und Schüler werden kreuz und quer durch die Stadt gefahren, um eine halbe Stunde zu schwimmen. Ein regelmäßiger Schwimmunterricht  sollte ein Grundrecht & ein Bildungsauftrag sein: Schwimmen sollten alle lernen können!
Ob mit einer Online-Petition, die bereits mehr als 1.000 Menschen unterzeichnet haben, mit Eingaben an Politiker oder Anträgen in der Bezirksvertretung, seit Monaten wehren sich die Bürgerinnen und Bürger in Ensen/Westhoven gegen die dauerhafte Schließung.  Mit der Demonstration am 13. März, 2020 wollen die betroffenen Eltern und Vereine nochmals öffentlich auf den Missstand aufmerksam machen und die Stadtverwaltung zum Handeln auffordern.
Mit unterzeichnet haben den Aufruf neben der Schulpflegschaft der Gemeinschaftsgrundschule Hohe Str., das Netzwerk aller Porzer Bürgervereine, die Bürgervereinigung Ensen-Westhoven, der Poller Bürgerverein, DJK Frankonia Porz, der TV Ensen/Westhoven sowie der Turn-Club 04 Poll.
Die initiative fordert die Verwaltung dringend auf, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um das Becken schnell zu sanieren! Unterstützen Sie deshalb das Anliegen und kommen Sie zur Demo am 13. März, 2020.

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