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Sicherheitswahn: Überwachung an Flughäfen soll unauffällig und total werden

Nach den Attentaten religiös motivierter Terroristen auf die Symbole US-Amerikanischer Macht in 2001 wurden weltweit die Sicherheitsvorkehrungen extrem verstärkt. 
Der Sicherheitswahn hat sich als überflüssig, extrem nervig und als Geschäftsidee und Markt für Technologie- und Sicherheitsunternehmen und perspektivische Herrschaftsvartiante für Wirtschaftsliberale erwiesen. 
Die bisherigen Sicherheitsmaßnahmen haben sachlich nie der Sicherheit gedient
Es wurde im vergangenen Jahrzehnt von Journalisten und Bürgerrechtlern nachgewiesen, dass Einzeltäter mit einem Mindestmaß an Professionalität die Sicherheitsschranken jederzeit umgehen können. Dennoch ist nichts passiert. Die logische Konsequenz besteht nicht in der Perfektionierung der Maßnahmen sondern in der Einstellung und Aufgabe dieser teuren Maßnahmen.
Die Sicherheitspolitik bringt mit sich, dass vermeintlich freie Bürger einer Demokratie wieder zu Untertanen gemacht werden, dies paßt nicht zusammen. Die Bürger sind Souverän in einer Demokratie, sind Sie es nicht so ist keine Demokratie. Die Untertanenvariante ist Vorstellung, die den Wirtschaftsliberalen und bestimmten rechtskonservativen Interessengruppen sichtlich zuzusprechen scheint. Warum sonst sollten die unnützen, teuren und gesellschaftlich negativen Maßnahmen mit weiteren Investitionen die leeren öffentlichen Kassen belasten, würden nicht handfeste Interessen diesen überflüßigen Ausbau der Kompletüberwachung betreiben? Wäre die Zeit nicht überreif bei Inner EU Flügen auf sämtliche Maßnahmen zu verzichten und höchsten im Verdachtsfall, in Stichproben mit mobilen Einheiten auf eine Sicherheitswarnung zu reagieren? Es macht keinen Sinn Flughäfen, demnächst Bahnhöfe folgend Grenzen und Autobahnen zu Sicherheitszonen zu erklären. Fußballstadien zu Veranstaltungen deren Ablauf die Sicherheitsbehörden bestimmen. Innenstädte zu Sicherheitszonen usw. ein Alptraum in Punkto Perspektive für eine Demokratie. In Abwandlung heißt es, "wer das Geld hat, hat das Recht, wer das Recht hat, hat die Macht!". Nun heißt es "wer das Geld hat, hat die Kontrolle, wer die Kontrolle hat, hat die Macht!" der Anspruch auf ein Recht wird bereits übersprungen. Diese Inbesitznahme öffentlicher Räume durch die Sicherheitsbehörden muss zurückgefahren werden, durch den Protest und Widerstand der Bevölkerung.
Derartige Sicherheitsmaßnahmen gab es nicht einmal im kalten Krieg, ich bezweifle, dass selbst im Krieg die Überprüfungen an Nazi Flughäfen mächtiger waren, diese sehr provokante These wäre allerdings noch zu beweisen, ich unterstelle, dass die Politik und Verwaltung jedes Maß verloren hat. Ausweise waren in der schlimmsaten Diktatur, während der schlimmsten Kriege nicht fälschungssicher und nicht biometrisch... kein Staat ist dazu verpflichtet, technische Möglichkeiten gegen seine Bürger zu richten und damit die Sicherheitsmaßnahmen von historischen Diktaturen weit zu übertreffen. Es ist unwürdig wegen einiger Einzeltäter, die im übrigen auf einem anderen Kontinent aktiv waren, die gesamte Bevölkerung der EU zu observieren und latent den eigenen Bürgern Verbrechen zu unterstellen!
Die Staaten der EU werden in Kürze den Kriegseinsatz in Afghanistan beenden und sich hoffentlich nicht von NATO Partnern und anderen "Freunden" (Saudi Arabien, Israel.. und andere rechtsextremistische, rückständige religiös fundamentalistische Staaten) in ein neues Abenteuer in Syrien und im Iran reissen lassen. Die Vorzeichen legen allerdings nahe, dass die Möglichkeit zu neuen unsinnigen Kriegsabenteuern von den EU Staaten gerne angenommen wird, auch um intern die Sicherheitsstufen hoch halten zu können. Es scheint fast so als wäre eine "Anschlußaufgabe" gesucht worden.  
Bei vernünftiger Entscheidung wäre der verschärfte Sicherheitszustand behoben und die Sicherheitsmaßnahmen würden auf Druck der Öffentlichkeit zurückgefahren. Die neuen Maßnahmen sollen die Prüfungen automatisieren, bedeutet unauffällig und wenig nervig machen, es wird jedoch die Sinnhaftigkeit und das Recht der Staaten bestritten, die Bürger zunehmend zu dirigieren, zu überwachen, heimlich zu belauschen usw. Wie lächerlich im im Vergleich hierzu die Volkszählung in den 80ern war, die zum Massenprotest führte.

 
Die Europäische Union macht Flugsicherheit zur Priorität: Körperscanner, Videoüberwachung, Mikrofone und Sensoren zum Detektieren kleinster Teilchen in der Luft

Auf dem Treffen vom 6. Dezember in Brüssel haben die Innenminister der Europäischen Union Schlussfolgerungen zum neuerlichen Ausbau der Flugsicherheit verabschiedet. Mit Passagierdatenregistern, biometrischen Kontrollgates, Körperscannern, Vorabregistrierungen und einem eigenen Netzwerk von Flughafenpolizeien hat die EU bereits eine Reihe entsprechender Maßnahmen eingefädelt. Körperscanner und 100 neue biometrische Kontrollgates sollen die EU-Vorgaben jetzt in Deutschland umsetzen. Mit weiteren sech Forschungsvorhaben will die Europäische Union mittelfristig Kontrollen an Flughäfen automatisieren. Diese Kontrollen wären dan beliebig in den öffentlichen Raum ausweitbar. Als Flaggschiff gilt ein Projekt, das seit zwei Monaten am englischen Flughafen Heathrow entwickelt wird: Unter dem Namen "Total Airport Security" (TASS) forschen Firmen, Universitäten und Institute sowie mehrere Flughäfen an der totalen Erfassung von Informationen aus fest verbauter oder mobiler Überwachungstechnologie.
Verunsicherung als Geschäftsgrundlage und Herrschaftsmodell? Es ist nicht ausgemacht, dass wir uns automatisch in eine bessere Gesellschaft verwandeln, sondern eher ist es so, dass wenn die Bevölkerung nicht eindeutige positive Entwicklungen erzwingt es diese nicht geben wird.
Alleine die Piratenpartei wehrt sich gegen die Überwachungstendenzen, alleine die Linkspartei wehrt sich gegen Kriegseinsätze. Alle anderen Parteien im Parlament folgen in der Regel mit vorauseilendem Gehorsam den Wünschen der "Wirtschaft". Unter Wirtschaft werden alleine Sonderinteressen bestimmter politisch oder ökonomisch einflußreicher Gruppen gesehen, die Masse der Unternehmen, kleine und mittelständige Unternehmen sind längst ohne Einfluß.
 
 
 

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